Update Nr. 7

Die Weihnachtstage und Toronto

Hey ihr alle!

Eigentlich wollte ich schon viel früher diesen Eintrag von Toronto und Weihnachten schreiben, aber dank meiner Vergesslichkeit hatte ich meinen Adapter, fürs laden des Laptops, im Apartment in Toronto liegen gelassen und musste mir so einen neuen zulegen. Leichter gesagt als getan, denn um einen passenden Adapter zu finden musste ich ungelogen in 3 Elektroläden schauen.

Naja lange Rede kurzer Sinn, ich habe jetzt einen Adapter.

Irgendwie kann ich es so gar nicht glauben, jetzt schon Jänner zu haben. Wie schnell einfach die Zeit vergeht! Bald ist schon Halbzeit!! Unglaublich wie die Zeit ab einen gewissen Zeitpunkt nur so verfliegt!

Am vierten Adventsonntag machten wir hier einen wirklich schönen Adventbrunch und genossen nochmal die Zeit vor Weihnachten mit ihnen. Auch war ich mit Sarah und Svenja im „illumi“. Ist in Montreal eine wirklich große Sache, denn es ist ein Gelände, welches mit ganz vielen Lichtern zu verschiedenen Themen geschmückt ist. Dort war auch noch der Weihnachtsmann und wir mussten natürlich ein Foto mit ihm machen!

Um euch auf den Laufenden zu halten, Weihnachten (also der 25.12) war bei mir zumindest wirklich nicht sehr spektakulär. Hier haben sie leider nicht all die ganzen Bräuche, welche wir zu Hause immer pflegen.
Am 24. musste ich noch etwa 4h arbeiten, weil meine Gastmutter und meine Gastoma noch die letzten Geschenke besorgt haben. Hätte auch ich sein können! 😉
Umso mehr freute ich mich schon auf den Nachmittag, weil ich wusste, dass ich von zu Hause angerufen werde und die Bescherung via Skype somit live mitzuerleben.
Joa…es war… sehr emotional, um euch das kurz zu sagen. Meine Schwester hat mit ihrem Hackbrett vorgespielt und gesungen wurde natürlich auch. Wir haben alle gemeinsam die Geschenke aufgemacht und sogar ich hier in Kanada hatte ein mehr oder weniger Überraschungspaket von meiner Familie bekommen. Es war für mich einfach so schön trotz der Entfernung die Bescherung mitzubekommen und dementsprechend viele Tränen habe ich vergossen. Aber das war mit Abstand mein Highlight in den Weihnachtstagen!

unser Weihnachtsbaum

Wie schon erwähnt, der 25. war eher ruhiger, dennoch schön. Tommaso ist in der Früh in mein Zimmer gekommen und hat mir gesagt, dass der Weihnachtsmann hier war und ich sofort mit ihm runter kommen muss! Es waren wirklich viele Geschenke unter dem Baum, aber gefühlt ¾ davon waren nur für ihn. Ohne Spaß ich hab das noch nie gesehen, dass ein Kind so dermaßen viele Geschenke bekommen kann.
War aber wirklich mal ganz was anderes, im Pyjama die Geschenke aufzumachen und so in den Tag zu starten. Gemeinsam machten wir uns später auf den Weg zu unseren Weihnachtsbrunch im „Four Seasons“ hier in Montreal. Noch nie in meinem Leben habe ich mich so dermaßen exklusiv gefühlt! Ich schätze das war das erste und das letzte Mal, dass ich in einem so nobelhobel Hotel war!
Da eine Freundin von mir hier am 25. alleine war, fuhr ich am Abend noch zu ihr, um den Weihnachtstag mit ihr noch ein bisschen mit Wein ausklingen zu lassen.
Den 26. verbrachten wir mit Ausschlafen, einen geilen Frühstück und eine Fahrt nach Downtown um dort nochmal so das letzte Weihnachtsfeeling aufzusaugen

Meine Vorfreude für Toronto war echt schon ziemlich groß! Also ich glaube die Weihnachtstage habe ich gefühlt an nichts anderes mehr denken können, als endlich nach fast 5 Monaten wieder jemanden von der Heimat in den Arm schließen zu können.
Auch war es wirklich mal ziemlich nice, eine Woche Urlaub zu haben und die Zeit zu genießen.

Die Woche war einfach GENIAL! Ich weiß echt gar nicht wo ich anfangen soll…

Wir hatten einfach alle zu dritt so eine super schöne Zeit, haben einfach so viel Gelacht und so viel erlebt.

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie nervös ich war, als ich Richtung Flughafen vom Airbnb gefahren bin. Nervös ist eigentlich das falsche Wort, eigentlich war ich nur SEHR aufgeregt.
Ich war einfach über eine Stunde zu früh am Terminal, weil ich es im Apartment nicht mehr ausgehalten habe. Ich war einfach sooooo hibbelig haha.
Als erstes ist Hanna gelandet. Es war einfach so surreal sie jetzt hier zu haben! Mir fehlten am Anfang wirklich die Worte. Ich war so überwältigt von der Situation, eine Woche lang mit ihr hier in Kanada sein zu dürfen. Ich glaube die Menschen um uns herum müssen sich auch gedacht haben, was mit uns abgeht. Stehen einfach mitten im Weg, umarmen uns und heulen einfach wie ein Wasserfall!
Als Sabine von San Francisco circa eine Stunde später aus dem Terminal kam, war die Freude nochmal so groß und unsere kleine Reisegruppe perfekt.
Die Woche kann also starten.
Ich werde euch jetzt nicht alles erzählen, dafür würde dieser Blog definitiv nicht ausreichen!
Aber hier ein paar Hard- und Sidefacts zu unserem trip:

  • Sabine und Hanna lassen sich mehr oder weniger spontan ein Tattoo stechen
  • wir machten eine Tagestour zu den Niagarafällen + Eisweinverkostung
  • haben an Silvester Walzer getanzt (danke Ö3)
  • haben uns in einer Menschenmasse am Nathan Philips Square das semigeile Feuerwerk an Silvester gegeben
  • haben uns den Sonnenuntergang am CN Tower bei perfekten Bedingungen am 01.01 angeschaut
  • waren auf den Toronto Islands und bei den Beaches von Toronto

und viel mehr!!

Haben uns auch einige Museen angeschaut, wie etwa das Royal Ontario Museum mit all den Dinosaurierskeletten, das Ripley Aquarium wo leider zu viele Kinder da waren und das Science Museum of Ontario.
Natürlich konnten wir auf ein zwei kurze Shoppingtrips ins Eaton Center nicht verzichten und wurden dort auch so einiges an Geld los. Ups.

Da wir an Silvester nicht wirklich die Chance hatten es gebührend zu feiern, haben wir uns entschlossen, am Freitag Torontos nightlife zu erkunden. Dabei kam uns aber nicht in den Sinn, dass wir alle am nächsten Tag wieder nach Hause reisen mussten. Sei es mit dem Flugzeug oder mit dem Bus.

„Es woa a schware Partie.“ Um es in einen Satz zu formulieren.

Diese Woche war für mich Balsam für die Seele! Es hat so gut getan einfach mal abzuschalten und den Tag mit den Mädls zu genießen. Wir hatten so verdammt viel Spaß und uns wurde wirklich nie fad. Sei es im Museum die Portraits der Künstler nachzustellen und mit unseren super schönen Gesichtern zu schmücken oder im Aquarium die Unterseite der Haie und Rochen zu bestaunen. Auch dermaßen komische Fragen in den Raum zu werfen, um sie am Abend im Bett noch zu googeln, weil man einfach nicht auf die Antwort gekommen ist. Ja manchmal hatte auch Google keine Antwort dafür.
Vielleicht war es in manchen Fällen sogar gut, dass uns keiner verstanden hat. Das haben uns wir auf jeden Fall manchmal gewünscht! 😉

Es war eine so schöne Woche, vielleicht sogar the best so far here in Canada!

Sende euch allen meine besten Wünsche für das neue Jahr und bis bald,
eure Magda

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