Uptdate Nr.3

Die letzten vier Wochen

Hallihallo meine Freunde!

Schon lange nichts mehr gehört von mir hier auf meinen Blog, ich weiß. Aber die letzten drei Wochen waren einfach wirklich ultra stressig, beziehungsweise war einfach immer etwas zu erledigen, was meinen Alltag angeht.

Wie ich euch ja schon erzählt habe (oder?), sind wir in das neue Haus eingezogen. Also naja, in das noch nicht ganz so fertige Haus.
Es war eine reine Katastrophe haha. Es war wir ein campingtrip, aber halt im eigenen Haus. Wir mussten so viel improvisieren und umdisponieren am Anfang.
Noch keine Abwasch in der Küche gehabt, heißt wir haben unser Geschirr immer in der Badewanne abgewaschen und ich habe gefühlt vier Mal am Tag Staubgesaugt, weil es einfach immer so dreckig war von den Renovierungsarbeiten. Die Arbeiter waren nämlich noch bis letzten Freitag im Haus um alles fertig zu stellen. Da war nichts mit auf der Couch chillen und nichts machen, denn bis letzten Donnerstag hatten wir noch gar keine Couch.

Aber ab Montag kann ich sagen, dass das Haus so weit fertig ist und wir nun anfangen können, es uns gemütlich zu machen und ich auch anfangen kann, mein Zimmer nach meinen Geschmack einzurichten. Fotos werden noch folgen! 😉

Durch den Umzug habe ich irgendwie eine noch bessere Beziehung zu meinen Gasteltern aufbauen können und wir sind nun so richtig ein super Team geworden. Wir ergänzen uns super und sie unterstützen mich in allen Dingen und freuen sich immer so mit mir, wenn ich mich mit Leuten treffe oder zu den wöchentlichen Pfadfinderheimstunden gehe.
Ja ihr lest richtig, ich habe endlich eine Pfadfindergruppe gefunden, die sogar eine Rovergruppe hat. Ich bin zwar die einzige weibliche Person im Leiterteam, aber das frischt es nochmal so richtig auf. Sogar die Kinder in der Heimstunde waren super begeistert, wie sie erfahren haben, dass ich nun bei ihnen dabei bin! Das ist immer so mein Wochenhighlight, obwohl das schon am Montag ist, aber es ist trotzdem immer so cool da dabei zu sein.

Luca und Valentina (meine Gasteltern) haben auch dann immer ein offenes Ohr, wenn mich ein bisschen das Heimweh plagt. Also ich hatte noch nie so richtig Heimweh, aber ich glaube es ist ganz normal, dass man seine Freunde und Familie vermisst, die man vorher tagtäglich gesehen hat.
Aber dann gibt mir das Treffen von anderen Aupairs wieder so richtig Kraft und macht meine Welt im Endeffekt auch wieder viel besser.
Und auch die schon gemeinsam erlebten Ausflüge am Wochenende sind immer der Hammer.
Vorletztes Wochenende sind wir ziemlich spontan nach Mont Tremblant in den Nationalpark gefahren. Die Stadt ist auch ganz cool, aber halt wirklich seeeeehr touristisch. Sie schaut aus, als würde man einen österreichischen Schiort mit der Stadt in „der Grinch“ in einen Mixer geben, mal kräftig umrühren um am Schluss noch Glitzer und Kitsch hinzufügen, um den ganzen Spaß teurer zu machen.
Deswegen haben wir uns relativ schnell für was anderes entschieden, undzwar Ziplining mitten im Wald irgendwo in der Pampa von Mont Tremblant. Das war wirklich soooooo mega cool, vor allem der Weg dorthin. Da ist uns eine kleine Fotosession nicht vorenthalten geblieben! 😉

Letztes Wochenende durfte ich mit fast der gleichen Gruppe, mit der ich schon in Mont Tremblant war, nach Quebec fahren! Das war wirklich ein Spaß! Also Quebec Stadt ist einfach wunderschön!! Es wird zwar noch mehr Französich geredet als in Montreal, aber mit Englisch kommt man auch ganz gut durch. 😉
Wir denn auch sonst, erkundeten wir äußerst ausführlich das Nachtleben in der Stadt und ich kann nach jahrelanger Erfahrung in diesem Business sagen, dass es wirklich gar nicht so schlecht ist. Das Wochenende war einfach echt ein purer Erfolg und ich habe für mich beschlossen, dass ich unbedingt nochmal nach Quebec fahren muss!!
All die ganzen kleinen Läden sind einfach so wunderschön und einfach traumhaft zum durchschlendern und Fenstershoppen.

Hier in Kanada merkt man auch schon langsam, dass der Herbst Einzug hält Es wird echt immer kälter und schön langsam renne ich keinen Tag ohne meinen geliebten Kuschelsocken von meiner Oma herum.
Mit Tommaso muss ich mir jetzt auch andere Aktivitäten überlegen, als immer in den Park zu gehen. Durch das neue Haus haben wir so viel mehr Möglichkeiten zu Spielen und den Tag zu verbringen.
Zu Tommaso habe ich jetzt eine wirklich gute Bindung aufbauen können. Wir haben einfach echt den ganzen Tag fast durchgehend Spaß und wir erleben trotzdem immer etwas anderes.
Das gemeinsame Erkunden von Pointe-Claire zum Beispiel. Es ist einfach wirklich so schön zu sehen, wie er sich freut mit mir die gemeinsame Zeit zu verbringen. Aber andererseits ist es auch super schön, gemeinsam in die Bücherei zu gehen und dort den Nachmittag einfach nur Bücher zu lesen.
Er liebt es auch einfach nur in der Gegend umherzulaufen und die Häuser anzusehen oder Blätter zu sammeln.

Ich liebe das Land, die Farben und die Atmosphäre hier. Ich könnte mir zurzeit keinen besseren Ort vorstellen, um meine Tage zu verbringen.
Klar manchmal ist es schon anstrengend, vor allem wenn Tommaso schreit und nicht gut aufgelegt ist, oder ich einfach nur nach Hause mag, um meine Ruhe zu haben. Aber dann gibt es wieder so Tage, wo ich einfach nur so unendlich froh bin hier zu sein und ich so stolz auf mich bin, diesen Schritt gewagt zu haben.

Ich bin angekommen!

Bis bald,
eure Magda

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