Update Nr. 5

New York and some other stuff

Hi ihr alle,

schon fast wieder ein Monat vorbei, wo der letzte Blog online gegangen ist. Die Zeit vergeht so schnell.

Aber um euch zu beruhigen, in den letzten 3 Wochen ist nicht sonderlich viel passiert. Daily business als Aupair halt. Wintereinbruch ohne Winterreifen und okay ich war in New York mit Lea. Aber das ist auch so ziemlich das einzige, was die letzten Wochen spannend gemacht haben.

Tommaso as a Ninja

Halloween stand an, aber Tommaso war leider krank, um von Tür zu Tür gehen zu können. Andererseits wieder gut für mich, ich wollte eh nicht gehen. Sorry for that.
Aber wir haben –Gott sei Dank- auch nicht „trick or treat“ gehen können, da es in Montreal genau an Halloween wie aus Eimern geschüttet hat.

Leider hatte ich an dem post Halloween Tag so einen richtigen mental breakdown. Mir ist zu Hause regelrecht die Decke auf den Kopf gefallen. Ich war bis dato eh schon von Montag bis Mittwoch zu Hause, weil ich echt krank war. Wollte am Donnerstag und am Freitag was unternehmen und raus gehen, da ist Tommaso krank geworden.
Am Freitag bin ich aufgestanden und habe ohne Grund zu weinen angefangen, echt ziemlich weird und es hat sich auch den ganzen Tag nicht wirklich verbessert.  Dazu kam dann auch noch, dass ich echt ziemlich Kopfweh hatte, was meine Laune demnach noch schlechter gemacht hat.
Meine Gasteltern hatten irgendwie auch keinen guten Tag und so dachte ich mir, dass ich irgendwas falsch gemacht habe.
Ohne Spaß, ich bin am Abend in meinem Bett gesessen und wollte einfach nur heim. Wollte die Zelte hier abreißen und nach Österreich.

Ich habe mich echt gefragt, was sich das alles hier bringt, wenn ich eh alles falsch mache…

Ihr seht schon, ich war einfach gefangen in dem Gedanken, dass als an mir liegt, warum der Tag einfach nicht gut gelaufen ist.
Nach der kurzen Heuleinheit hab ich mich zusammengerissen und mir gedacht, was sich das weinen jetzt wirklich bringt. Ja genau, gar nichts!
So hab ich dann den Entschluss gefasst, alles aufzuschreiben und meinen ganzen Mut zusammen zu nehmen und meine Gasteltern morgen darauf anzusprechen.

Beste Entscheidung EVER!
Valentina und Luca waren so verständnisvoll und haben mir gesagt, dass auch bei ihnen alles schief gelaufen ist gestern und es auch nicht ihr Tag war.

Ohne jetzt blöd zu klingen, aber seither ist alles so viel besser!

Joa die Wochen ziehen nur so rüber und in den letzten Wochenenden habe ich jetzt auch nichts Besonderes gemacht, außer Essen zu gehen und zu shoppen mit den anderen Aupairs!
Irgendwie sehr klischeehaft…

Außer mein letztes Wochenende, das stellt alles in den Schatten. Wie vielleicht einige schon wissen war ich im „Big Apple“ für drei Tage.
Gemeinsam mit Lea habe ich die Stadt unsicher gemacht!

Die Stadt ist einfach so unglaublich! Zu Recht hat sie auch den Spitznamen „ die Stadt die niemals schläft“. Es ist echt immer was los und du kannst auch noch um 3 in der Früh zum Times Square gehen und es ist eine Perle von Menschen dort.

Lea und ich sind mit der Sparvariante nach New York gefahren. Genau mit dem Bus. Ich muss sagen, das jahrelange Training im Pfadfinderbus hat sich diesmal echt ausgezahlt!
Blöderweise konnten wir nicht durchfahren, sondern mussten jede zwei Stunden aus dem Bus. Dass schlimme daran war, dass wir über die Nacht gefahren sind und es so dementsprechend unangenehm war!
Der erste Halt war bei der Grenze zu den States.
Mein Gott, ich war so aufgeregt. Ich hatte so Angst, dass ich nicht wieder nach Kanada zurückkomme. Was natürlich kompletter bullshit ist, ich bin ja legal hier.
Der nächste und somit letzte Halt war in Albany in einem echt abgeranzten Busbahnhof. Keine Ahnung warum wir da warten mussten, es hieß „bus cleaning“.
Mit ziemlich wenig Schlaf sind wir am Samstag in New York mit Prachtwetter angekommen!

Wir hatten wirklich so ein riesen Glück mit dem Wetter, dass wir versucht haben, so viel wie möglich am Samstag zu erleben.
Magda der organisierte Mensch hat natürlich alles im Vorhinein geplant, um dann festzustellen, dass man alles wieder über den Haufen wirft, weil es besser ist, seine sights an das Wetter anzupassen.

Samstag machten wir also Bekanntschaft mit der Freiheitsstatue, Fenstershoppten durch ein ziemlich nobles Einkaufszentrum und froren uns den Hintern ab, bei einer Hop-On Tour durch New York.
Natürlich durfte bei diesem schönen Wetter die Brooklyn Bridge, ebenso der Times Square und auch Ground Zero nicht fehlen. Wahnsinn wie gigantisch das Loch ist, wo die Twin-Towers gestanden sind.
Am Abend haben wir uns noch eine Nighttour durch New York gegönnt, um die ganzen Lichter und das abendliche feeling einzusaugen.

Am Sonntag genossen wir für teure 35US$, umgerechnet also 50 CAD$, ein ziemlich nices Frühstück gleich beim Hostel um die Ecke. Da waren wir echt im Gönnermodus.
Um die ganzen aufgenommenen Kalorien abzubauen, entschlossen wir uns für eine Runde mit dem Tandembike durch den Central Park. Es war auf jeden Fall eine Erfahrung wert! Aber die Leute die uns mit dem Fahrrad gesehen haben, werden sich auch gedacht haben, was mit uns eigentlich los ist.
Wir sind, ohne komisch zu klingen, teilweise im Schneckentempo die Hügel raufgefahren, so dass uns sogar die Jogger manchmal überholt haben.
Nach dieser doch sehr intensiven Einheit beschlossen wir Richtung Midtown zu gehen, dass Rockerfeller Center anzuschauen und danach das Empire State Building zu erklimmen. Dort oben hat man einfach so eine hammer Aussicht über ganz New York.
Der krönende Abschluss war an diesem Abend definitiv die „Christmas Spectacular Show“ in der Radio City Musik Hall.

Das war so überwältigend! Die Rockettes haben dort getanzt und alles in eine total süße Weihnachtsgeschichte gepackt.
Mich hat die Show einfach so vom Hocker gerissen, weil die Tänzerinnen einfach so dermaßen synchron getanzt haben!! Einfach nur zum Staunen. Das war mit unter echt eines meiner Highlights von diesem Trip.

Da es am Montag leider geregnet hat, sind wir den Tag komplett entspannt gestartet.
Sind zur Grand Central Station spaziert und haben dort so richtig das Gossip Girl feeling bekommen.

Die Grand Central Station war einfach wirklich so überdimensional groß! Das kann man sich wirklich  nicht vorstellen.
Überall gibt es neue Bahnsteige und man fragt sich, wo die jetzt wieder herkommen.
Auch hab ich Lea die berühmte „Whispering Hall“ gezeigt.
Dank meines Reiseführers wusste ich natürlich genau, wo wir hinmussten, um das Phänomen zu hören.
Wenn man sich bei dem speziellen Gewölbe diagonal gegenübersteht und etwas in die Ecke flüstert, kann man es auf der anderen Seite hören. Das war echt super cool!

Da die Public Library und das Crysler Building nur einen Steinwurf entfernt sind, haben wir uns dort die „Rose Mary Reading Hall“ angeschaut und das Hochhaus von außen bewundert.

Gefreut haben wir uns definitiv nicht, dass wir die Stadt verlassen mussten, es stand ja noch die super tolle Busfahrt und die Grenze an.
Alles verlief gut und wir konnten das super aufregende Wochenende bei einen Brunch bei mir zu Hause ausklingen lasse.

Ich freue mich jetzt umso mehr auf die Weihnachtszeit und natürlich auf die ganzen Adventmärkte in Montreal. Mal schauen, was die so können.
Der Winter ist nun wirklich da und ich musste leider meine dicke Winterjacke auspacken…

Bis bald,

eure Magda

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