feeling the Indian Summer
Hello again!
It’s been a while since you heard from me. I know, I know…
Um genauer zu sein fast einen Monat, aber irgendwie vergeht die Zeit zu schnell hier um sich einmal in Ruhe hinzusetzen und den Gedanken freien Lauf zu lassen.
Ich kann euch nur sagen, im letzten Monat ist so einiges passiert. Ich hatte viele ups and downs und ja, das erste Mal auch ein bisschen Heimweh (weird right?), durfte im Herbstcamp der Alexander-von- Humboldt Schule arbeiten, bei einer Überraschungsparty dabei sein, nach Toronto fahren und die Farben des „Indian Summer“ so richtig erleben.
Heimweh und Magda? Das passt nicht wirklich zusammen oder? Naja irgendwie doch… Ich weiß auch nicht wie mir da zumute war, aber so ist es nun einmal, wenn zwei deiner besten Freunde 20 werden, du bei zwei mega geilen Geburtstagspartys nicht dabei sein kannst und das Leben zu Hause seinen Lauf ohne dich nimmt. Deine ganzen Freunde zum Studieren oder Arbeiten anfangen und du in Kanada bist und nicht weißt, was du mit der Zeit anfangen sollst.
Oft hatte ich im letzten Monat fast zu viel Zeit, über mein Leben nachzudenken.
Ich habe mir enrnsthaft schon Gedanken übers Studieren oder über meine Zukunft gemacht. Weird over the top right?
Soll ich danach arbeiten gehen oder soll ich doch eher studieren und mich weiterbilden. Wenn Studium: Was? Wo? und Wie?
Da noch einen klaren Kopf zu bewahren ist oft schwierig, weil viele die mich kennen wissen, dass ich mir oft über zu viel, zu viele unnötige Gedanken mache und im Endeffekt dann keine Klarheit in meinen Kopf herrscht, sondern nur noch mehr Verwirrung.
And guess what? Genau das ist auch eingetreten. Selbst-High-Five an mich! Wuhuu!
Das ganze Thema hat mich so dermaßen beschäftigt und verwirrt, dass ich am Ende gar nicht mal mehr wusste, ob dieses Jahr hier in Kanada überhaupt sinnvoll ist.
Aber es ist hier auf jeden Fall sowas von dermaßen wert zu leben!!!





Kanadas Straßen sind zum fotografieren da
Ich bin so glücklich hier zu sein und die Farben des Herbstes so intensiv wahrzunehmen. Ich meine, die Bilder sind doch Aussage genug oder?
Ich war gefühlt seit einen Monat nicht mehr wirklich in Montreal downtown, da ich am Wochenende einfach nur immer raus in die Natur wollte.
Meist sind wir in die Nähe von Mont Tremblant gefahren, um dort die den Indian Summer zu genießen.
Stichwort Mont Trembalnt. Dort durfte ich nämlich bei einer Überraschungsparty von Sophie (einen anderen Aupair) dabei sein und im Chalet von Sophies Gasteltern übernachten. OMG. Das war sowas von genial und so was besonderes.
Aufwachen und direkt auf den kleinen See schauen, der hinter dem Haus liegt und sogar einen privten Zugang hat, mit Boot und SUP. Ich bin aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen.
Natürlich sind wir nicht drum herum gekommen mit Sophie „leider“ Mont Tremblants Nachtleben zu erkunden! 😉
Was soll ich sagen, soo schlecht war es jetzt auch wieder nicht! 🙂
Das gleich folgende nächste Wochenende sind wir zu dritt (Sarah, Sophie und ich) nach Toronto mit den Bus gefahren, dort Lea zu treffen, um Sophies wirklichen Geburtstag zu feiern, um auch am Abend wieder das Nachtleben zu erkunden und natürlich auch die Stadt.
Nach 100000 Fotossessions, aber alle nicht von mir, haben wir uns am Samstag die Stadt angeschaut, waren im Destillery District und beim CN-Tower.
Ich liebe Toronto, ohne Spaß! Es ist einfach so eine großartige Stadt, ganz anders als Montreal. Es hat einfach ein ganz anderes feeling, denn mir kommt vor, hier erlebt man so wirklich das „Big City Life“.
Im Endeffekt sind an diesen Abend aber nur Lea und ich in die Clubs gegangen, da in Ontario ein ganz anderes Gesetz für Bars gilt als in Quebec. Wir sind wirklich erst IN Toronto draufgekommen, dass es Sarah mit ihren 18 Jahren gar nicht erlaubt ist, die Clubs der Stadt zu besuchen. Oh man…wir waren da echt ein bisschen dumm! Warum ist uns das nicht vorher eingefallen…wenigstens hatten wir es probiert und ein Türsteher hat uns sogar gesagt, wo wir hingehen können, ohne dass wir kontrolliert werden. I mean whaaaat? 😀
Ihr seht schon, meine Wochenenden sind immer recht busy, hingegen meine Woche meist sehr ruhig ist, ausgenommen die letzte Woche.

Überraschungsparty für Sophie 
Mädelstrip Toronto 
Roadtrip to Mont Tremblant
Am Tag 13 Stunden zu arbeiten hat es wirklich in sich.
Tommaso geht ja auf eine deutsche Schule hier und an seinem ersten Kindergartentag in der AvH, habe ich bei der Kindergartenleiterin mich ein bisschen erkundigt und ihr damals gesagt, dass ich zufälligerweise die Ausbildung zur Kindergartenpädagogin in der Tasche habe. Daraufhin sagte sie, sie merke sich diese Information und exakt vor drei Wochen kam sie zu mir und fragte mich, ob ich beim Herbstcamp der Schule aushelfen will, da Tommaso auch dafür angemeldet ist.
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich mich über diese Information gefreut habe!!
Noch mehr, als mir gesagt wurde, dass ich mit einer Theaterleiterin aus New York zusammenarbeiten darf und wir die ganze Woche für die älteren Kinder, heißt 7-12, eine kleine Theatergruppe leiten werden.
Ich war wirklich aufgeregt, als ich den ersten Tag in der Schule war. Die ganze Woche war zwar anstrengend, aber so lehrreich! Ich konnte Kontakte hier knüpfen und auch nach New York.
Wenn ich also nicht mehr wiederkomme bin ich entweder hier in Montreal angestellt, oder ich bin nach New York gegangen, um dort ebenfalls im Kindergarten zu arbeiten!
Diese Woche war wirklich so toll und sie haben mich auch schon gefragt, ob ich nicht im Oster- bzw. Sommercamp aushelfen will beziehungsweise ein Camp leiten will.
Business is booming!
Jedenfalls liege ich jetzt seit Sonntag mehr oder weniger krank im Bett und bewege mich nur, wenn es wirklich nötig ist.
Man merkt hier in Kanada, dass es wirlich immer kälter wird und manchmal sogar nicht mal mehr meine Pfadijacke (danke Mama und Meli fürs nachschicken) ausreicht, um mich warm zu halten. Nächste Woche soll es schneien, ich freu mich schon.
Diese Woche steht auch noch Halloween vor der Türe und ich habe, mal Butter bei den Fischen, so absolut gar keine Lust darauf mich zu verkleiden und „Trick or Treat“ mit Tommaso zu gehen. Er redet leider schon seit sage und schreibe EINEN MONAT davon, was er zu Halloween anziehen wird und wie gruselig das alles wird. Juhuuu…Bin dann doch mehr der Faschingtyp.
In diesem Sinne wünsche ich euch Happy Halloween und bis bald,
eure Magda


Liebe Magda! Das eine Bild mit den verschiedenfarbigen Blätter ist wirklich soooo schön. Schön das es dir in Kanada so gefällt. Mir geht es in der Schule sehr gut, aber manche Sachen sind soo kompliziert das ich es nicht kapiere. Aber Gott sei Dank ist Mama da die es mir erklärt
LG Melanie und Mama
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Das freut mich, dass der neue Eintrag dir so gut gefällt Meli und ja, Schule ist manchmal nicht so leicht. Aber du schaffst das!!
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